%% $Id: pst-bar-doc.tex 63 2008-11-26 18:00:46Z herbert $
%% geaendert am 7.2.09 ch. roemer
\documentclass[11pt,ngerman,BCOR10mm,DIV12,bibliography=totoc,parskip=false,smallheadings
    headexclude,footexclude,oneside]{pst-doc}
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\usepackage{babel}

\usepackage{pst-bar}%
\let\pstBarVersion\fileversion
\usepackage{booktabs}%
\usepackage{filecontents}%
\usepackage{verbatim}%
\makeatletter
\def\kernhack#1#2{%
    \begingroup
	\setbox\z@\hbox{#1#2}%
	\dimen@\wd\z@
	\setbox\z@\hbox{#1{}#2}\advance\dimen@-\wd\z@
	\ifdim\dimen@=\z@\else\kern\dimen@\fi
    \endgroup
}
\def\switch#1#2{%
    \begingroup
	\def\@switch##1#1##2\@nil#1##3\@stop{%
	    \def\reserved@a{##3}%
	    \ifx\reserved@a\@empty#2\else
		\setbox\z@\hbox{##1#1}%
		\setbox\tw@\hbox{\kernhack{#1}{##2}\switch{#1}{##2}}%
		\dimen@\wd\tw@\advance\dimen@\wd\z@%
		\wd\z@\dimen@%
		\rlap{\hb@xt@\dimen@{\hfil\unhbox\tw@}}%
		\box\z@
	    \fi
	}%
	\@switch#2\@nil#1\@nil#1\@stop
    \endgroup
}
% Given an e-mail address of the form abc@def.ghi.jkl, reverses it to be jkl
% ghi. def. abc@
\def\switchemail#1{\expandafter\@switchemail#1\@stop}
% Helper function for \switchemail. Note the \copy, because \kernhack will
% destroy the box otherwise. Need to do some funky stuff because of catcodes.
\begingroup
\makeatother
\def\tmp#1#2#3{%
    \gdef#1##1@##2#2{%
	\begingroup
	\setbox#3\hbox{\switch{.}{##2}}%
	\switch{@}{##1@\copy#3}%
	\endgroup
    }%
}
\makeatletter
\tmp\@switchemail\@stop\@tempboxa
\endgroup
\makeatother

\usepackage[T1]{fontenc}%

\begin{filecontents*}{example1.csv}
    Set 1, Set 2, Set 3
    1, 2, 3
    1, 2, 3
\end{filecontents*}

\begin{filecontents*}{example2.csv}
    Set 1, Set 2, Set 3
    1, 2, 3
    0.5, 1.5, 1
\end{filecontents*}

\begin{filecontents*}{example3.csv}
    Set 1, Set 2, Set 3
    1, 2, 3
    0.5, 1.5, 1
    0.75, 1.6, 0.9
    0.9, 2.2, 2.5
\end{filecontents*}

\begin{filecontents*}{example4.csv}
    Set 1, Set 2, Set 3
    1, 0, 3
\end{filecontents*}

\begin{filecontents*}{example5.csv}
    0, 2, 0
\end{filecontents*}

\begin{filecontents*}{example6.csv}
    Set 1, Set 2, Set 3
    1.3, 2.5, 0.9
\end{filecontents*}

\begin{filecontents*}{example7.csv}
    0.7, 1.9, 0.4
    1.2, 2.7, 1.4
\end{filecontents*}

\begin{document}
\title{\texttt{pst-bar}\\ Balken- und Säulendiagramme mit \texttt{pstricks}\\
    {\small v.\pstBarVersion}}
\author{Alan Ristow}
\docauthor{Alan Ristow\\Herbert Vo\ss\\Juliane Horn (\"Ubersetzung)}
\date{\today}
\maketitle

  \begin{abstract}
    Mithilfe von \LPack{pst-bar} kann man \LPack{pstricks} verwenden, um Balkendiagramme 
    direkt aus einer Daten-Datei zu erzeugen. Dieses Paket befindet sich allerdings noch im 
    Beta-Stadium -- die üblichen Warnungen bezüglich Beta-Software treffen 
    daher zu. Es wird zusätzliche Merkmale und verbesserte Dokumentationen (den Inhalt 
    sowie die Ausstattung betreffend) geben, wenn sich der Code stabilisiert.
  \end{abstract}

\section{Einführung}
 Aufgrund der Leistung und Flexibilität von \LPack{pstricks} [1] ist es möglich, mit 
 \LPack{pst-bar} Balkendiagramme zu erstellen, deren Einzelheiten in einer
 mit Komma abgetrennten Datei gespeichert sind. 
 Es gibt mehrere Lösungen, um Säulendiagramme in \TeX\ und \LaTeX\ -
 Dokumenten zu "`zeichnen"'. 
 Die offensichtliche Lösung ist, ein externes Programm wie \Index{gnuplot}
 oder \Index{Matlab} zu verwenden, das Balkendiagramme in einem Format speichert, welches 
 direkt von \TeX\ oder \LaTeX\ gelesen werden kann. Diese Methode hat den Nachteil, dass 
 zusätzlicher Aufwand nötig ist, um den Diagrammen ein einheitliches Erscheinungsbild zu 
 geben, welches zu anderen Grafiken im Dokument passt. In vielen Fällen kann der Diagrammtext 
 von \LaTeX\ mithilfe der Pakete \LPack{psfrag} oder \verb|psfragx| eingefügt werden 
 (das Matlab-Programm \Index{LaPrint} kann diesen Prozess bei Matlab-Diagrammen 
 beschleunigen, da es speziell für diesen Zweck entwickelt wurde [2]). Jedoch schreiben 
 einige Programme die Textelemente in EPS (Encapsulated Postscript)-Dateien, sodass die 
 Optionen von \LPack{psfrag} nicht funktionieren.

Balkendiagramme können aber auch mit den eingebauten Zeichenwerkzeugen in 
\TeX\ und \LaTeX\ gezeichnet werden. Dafür wird das \LPack{histogr} Paket [3] verwendet,
welches neben Histogrammen auch sehr einfache Balkendiagramme erstellen kann. Es scheint eine 
Annäherung an das \LPack{bar} Paket [4] für \LaTeX\ 2.09 zu sein, da es eine neue Umgebung 
für das Zeichnen von Säulendiagrammen definiert. Allerdings sind die eingebauten 
Zeichenwerkzeuge begrenzt und die Arbeit am \LPack{bar} Paket wurde wohl nach 1994 beendet.

Es wurden technisch verfeinerte Zeichenwerkzeuge für \TeX\ und
\LaTeX\ entwickelt; die bekanntesten sind \verb|eepic|, \verb|texdraw| und \verb|latexdraw|,
\verb|LaTeXPiX|, MetaPost, \LPack{mfpic}, und \LPack{pstricks}. Mit jedem dieser Mittel 
können Balkendiagramme gesetzt werden; jedoch besitzt keines eine eingebaute Unterstützung 
für diese, sodass die Diagramme mit der "`Brachialgewalt"'--Methode angefertigt werden 
müssen, das 
bedeutet ein manuelles Einzeichnen von Kästen, welche die Balken im Diagramm 
darstellen. Je nach Werkzeug kann es sein, dass auch die Achsen manuell eingezeichnet
werden müssen. Das \LPack{pst-bar} Paket soll den Prozess des Zeichnens von Balken- und 
Säulendiagrammen unter Verwendung von \LPack{pstricks} automatisieren.

Derzeit gibt es zwei Möglichkeiten für die Erstellung von Balkendiagrammen mit 
\verb|pstricks|. Die Erste ist die oben genannte Brachialgewalt-Methode, bei der eine Reihe 
von 
\Lcs{psframe}s mit passenden Höhen, Breiten und Farben gezeichnet werden, um zum gewünschten 
Ergebnis zu gelangen [5]. Zwar ist diese Möglichkeit vortrefflich und bietet den größten 
Spielraum, allerdings ist sie mühsam und arbeitsintensiv. Die zweite Option ist das 
\LPack{bardiag} Paket; es automatisiert im Wesentlichen [6] die Vorgehensweise mit brachialer 
Gewalt im.
Dieser Ansatz ist wirkungsvoll, jedoch benötigt \LPack{bardiag} zahlreiche externe Pakete. 
Weiterhin verwendet es \LaTeX\ , um mathematische Befehle durchzuführen und es ist nicht 
kompatibel mit dem normalen \TeX.

Durch \LPack{pst-bar} werden diese Probleme vermieden. Es beruft sich ausschließlich auf 
Pakete der \verb|pstricks|-Familie, stellt umfassende Anpassungsfunktionen zur Verfügung, 
baut auf Postscript für fast alle mathematischen Operationen und sollte mit dem einfachen 
\TeX\ kompatibel sein (bisher ungetestet). Damit Balkendiagramme angefertigt und beschriftet 
werden können, benutzt \verb|pst-bar| Befehle, um die Angaben der durch Komma 
abgegrenzten Datei zu lesen. Vielfache Datenreihen können dabei entweder gesammelt oder 
gestapelt grafisch dargestellt werden; die Balken können horizontal oder vertikal 
eingezeichnet werden. Eine zusätzliche Option ermöglicht es, Blockdiagramme zu erzeugen, 
welche die Unterschiede zwischen den nachfolgenden Reihen von Daten in der Datendatei zeigen 
(siehe auch Kapitel ~\ref{sec:block}).

Zu diesem Zeitpunkt sollte \verb|pst-bar| noch als Beta-Software betrachtet werden. Es wird 
nicht garantiert, dass die Änderungen am Code, welche zwischen dieser Ausgabe und der ersten 
dauerhaften Ausgabe auftreten, auch rückwärts kompatibel sind.

\section{Erstellen von Balken- und Säulendiagrammen}
Das Zeichnen von Balkendiagrammen mit \verb|pst-bar| erfolgt in drei Schritten: 
(i) Lesen der Datendatei, (ii) Zeichnen der Balken und (iii) Einzeichnen der Achsen. Die 
ersten beiden Schritte erfolgen direkt durch \verb|pst-bar|. Für den dritten ist das 
\LPack{pst-plot} Paket notwendig, das fester Bestandteil von \verb|pstricks| ist.

Die folgenden Abschnitte befassen sich mit dem Format der Datendatei, mit dem Laden von Daten 
aus der Datei und mit dem Erstellen eines Balkendiagramms mithilfe dieser Daten.

\subsection{Format der Datendatei}
Die Datei mit den Daten muss durch Komma begrenzt sein und jede Reihe muss die gleiche Anzahl 
an Einträgen enthalten. Eine Kopfzeile ist erlaubt, aber kein Eintrag in dieser Zeile darf 
Kommas oder \Lcs{par} Befehle beinhalten (gilt ebenso für \verb|\\|). Eine der Dateien, 
welche für diese Dokumentation benutzt werden, sieht so aus: \verbatiminput{example1.csv}%
In diesem Fall sind \verb|Set 1|, \verb|Set 2|, und \verb|Set 3| die Kopfzeilen. Die 
nachfolgenden Reihen, später als \emph{data rows} gekennzeichnet, umfassen die Daten, die mit
den Überschriften verknüpft werden. Die Datei wird in einem säulenähnlichen Stil angeordnet, 
sodass man mit \verb|Set 1| die Daten \verb|1| und \verb|1| verbindet, mit \verb|Set 2| die 
Daten \verb|2| und \verb|2| und so weiter. Zuerst werden die Daten grafisch dargestellt und 
anschließend mit dem Text der Kopfzeile beschriftet.

\emph{Achtung!} Es gibt zwei sehr wichtige Bedingungen für die Daten innerhalb der Datei:
\begin{itemize}
  \item Alle Daten außerhalb der Kopfzeile müssen numerisch sein. Falls keine Kopfzeile 
  vorhanden ist, müssen alle Daten der Datei numerisch sein.
  \item Jede Zeile muss dieselbe Anzahl von Einträgen haben.
\end{itemize}
Werden diese Bedingungen nicht eingehalten, können Postscript-Fehler oder (seltener) falsch 
beschriftete oder gezeichnete Balkendiagramme die Folge sein.
      
Wie diese Dateien grafisch dargestellt werden, hängt von der Art des gewünschten Diagramms 
ab. Siehe dazu Kapitel ~\ref{sec:cluster} -- \ref{sec:block} und die Beispiele in 
Kapitel~\ref{sec:examples}.

\subsection{Lesen der Datendatei}
Der Befehl \verb|\readpsbardata| liest die Datei:
\begin{verbatim}
    \readpsbardata[<options>]{<data>}{<filename>}
\end{verbatim}
Geben Sie für die Daten einen Makro-Namen an, den Sie noch nicht benutzen. 

Die verfügbaren Optionen sind:
\begin{center}
\begin{tabular}{ll}
\toprule
Parameter & Definition\\
\midrule
\Lkeyword{header} & \verb|true|, wenn die erste Zeile der Datei eine Kopfzeile ist\\
                  & \verb|false|, wenn \verb|true| nicht zutrifft\\
                  & Standard: \verb|true|\\
\bottomrule
\end{tabular}
\end{center}
      
Setzt man \verb|header| auf \verb|false|, so geht \verb|pst-bar| davon aus, dass kein 
header (Kopfzeile) existiert und die erste Zeile wird als Daten-Zeile angesehen. 

\subsection{Einzeichnen der Balken}
\label{sec:drawing_bars}%
Der Befehl \verb|\psbarchart| zeichnet die Balken für das Diagramm.
\begin{verbatim}
    \psbarchart[<options>]{<data>}
\end{verbatim}
Für \verb|<data>| verwenden Sie bitte den Makro-Namen, den Sie bei \Lcs{readpsbardata} 
ausgewählt hatten.
Die Säulen werden in Spalten eingeteilt, die eine \Lcs{psxunit} breit sind. Die Anzahl der 
Säulen in einer Spalte entspricht dabei der Zahl der Datenreihen in einer Datei. Die 
Unterseite jeder Spalte wird mit den Überschriften (header) der Datei beschriftet, wenn man 
bei \Lcs{readpsbardata} für \Lkeyword{header} \verb|true| angegeben hat. Allerdings 
wird nur die Balken- und Säulenbeschriftung erstellt -- der Rahmen und die Achsen müssen extra 
bestimmt werden.

Die verfügbaren Optionen sind:
\begin{center}
\begin{tabular}{ll}
\toprule
Parameter           & Definition\\
\midrule
\Lkeyword{chartstyle}   & \Lkeyval{cluster} erzeugt eine Gruppe von Balken\\
                        & \Lkeyval{stack} sammelt die Gruppen in einer Einzelspalte\\
                   & \Lkeyval{block} erstellt einen schwebenden Balken (Minimum ist nicht 0)\\
                                & Standard: \Lkeyval{cluster}\\
            \Lkeyword{barstyle}     & Name(n) des Balken-Stils für jeden Balken\\
                    & Standard: \verb|{black,darkgray,gray,lightgray,white,red,green,blue}|\\
            \Lkeyword{barcolsep}    & beeinflusst den Zwischenraum zwischen den Spalten\\
                                & Standard: \verb|0.4|\\
            \Lkeyword{barsep}       & beeinflusst den Zwischenraum zwischen den Balken \\
                                & (\Lkeyval{cluster} und \Lkeyval{block} Diagramme)\\
                                & Standard: \verb|0.0|\\
            \Lkeyword{barlabelrot}  & Drehwinkel der Spaltenbeschriftung\\
                                & Standard: \verb|0|\\
            \Lkeyword{orientation}  & \Lkeyval{vertical} für vertikal gezeichnete Balken\\
                                & \Lkeyval{horizontal} für horizontal gezeichnete Balken\\
                                & Standard: \Lkeyval{vertical}\\
\bottomrule%
\end{tabular}
\end{center}

Die Anzahl der angegebenen \verb|barstyle|s muss der Anzahl von Balken in jeder Spalte 
entsprechen oder größer als diese sein. Andernfalls entsteht ein Postcript-Fehler. Bei den 
\Lkeyval{cluster} und \Lkeyval{stack} \verb|chartstyle|s entspricht dies den Datenreihen in 
der Datei; beim \Lkeyval{block} \verb|chartstyle| entspricht es der halben Anzahl 
der Datenreihen. Außerdem ist bei der Angabe der \verb|barstyle|s darauf zu achten, dass die 
Stile in geschweiften Klammern angegeben werden, wie z.\,B.:
\begin{BDef}
\Lcs{psbarchart}\OptArgs\Largb{\ldots}
\end{BDef}

Die verfügbaren \Lkeyword{barstyle}s sind standardmäßig \Lkeyval{red}, \Lkeyval{green},
\Lkeyval{blue}, \Lkeyval{black}, \Lkeyval{white}, \Lkeyval{gray}, \Lkeyval{lightgray},
und \Lkeyval{darkgray}. Jeder davon erzeugt einen Balken in der angegebenen Farbe mit 
rechtwinkligen Ecken und schwarzem Umriss. Mit dem Befehl \Lcs{newpsbarstyle} können 
zusätzlich neue \Lkeyword{barstyle}s definiert werden, siehe dazu 
Kapitel ~\ref{sec:customizing}.

Abbildung ~\ref{fig:bar_layout} zeigt, wie \Lcs{psbarchart} die Balken im 
Standard-\Lkeyword{chartstyle}, \Lkeyval{cluster}, anlegt. Beim \Lkeyval{stack} 
\Lkeyword{chartstyle} wird die \Lkeyword{barsep} Option nicht berücksichtigt.

\begin{figure}[t]
        \centering%
        \begin{pspicture}(0,0)(4in,2in)%
          \psframe[linestyle=dashed](0,0)(4in,2in)%
          \psframe[linestyle=none,fillstyle=hlines,hatchangle=45,%
            hatchcolor=lightgray,hatchwidth=0.4pt,hatchsep=8pt](0,0)(1in,2in)%
          \psframe[fillcolor=darkgray,fillstyle=solid](0.2in,0in)(0.45in,0.8in)%
          \psframe[fillcolor=lightgray,fillstyle=solid](0.55in,0in)(0.8in,1.1in)%
          \psline[linestyle=dotted](1in,0in)(1in,2in)%
          \psframe[fillcolor=darkgray,fillstyle=solid](1.2in,0in)(1.45in,0.6in)%
          \psframe[fillcolor=lightgray,fillstyle=solid](1.55in,0in)(1.8in,0.4in)%
          \psline[linestyle=dotted](2in,0in)(2in,2in)%
          \psframe[fillcolor=darkgray,fillstyle=solid](2.2in,0in)(2.45in,0.4in)%
          \psframe[fillcolor=lightgray,fillstyle=solid](2.55in,0in)(2.8in,0.3in)%
          \psline[linestyle=dotted](3in,0in)(3in,2in)%
          \psframe[fillcolor=darkgray,fillstyle=solid](3.2in,0in)(3.45in,1.1in)%
          \psframe[fillcolor=lightgray,fillstyle=solid](3.55in,0in)(3.8in,0.9in)%
          \rput[b](0.5in,1.8in){\small$\mathtt{\backslash psxunit}$}%
          \psline{->}(0.2in,1.87in)(0in,1.87in)%
          \psline{->}(0.8in,1.87in)(1in,1.87in)%
          \psline(0.45in,0.85in)(0.45in,1.3in)%
          \psline(0.55in,1.15in)(0.55in,1.3in)%
          \rput[l](0.8in,1.25in){\small$\mathtt{barsep} \times
            \mathtt{\backslash psxunit}$}%
          \psline{->}(0.75in,1.25in)(0.55in,1.25in)%
          \psline{->}(0.25in,1.25in)(0.45in,1.25in)%
          \psline{->}(0.6in,0.9in)(0.8in,0.9in)%
          \psline{->}(1.2in,0.9in)(1in,0.9in)%
          \rput[l](1.25in,0.9in){\small$0.5 \times \mathtt{barcolsep} \times
            \mathtt{\backslash psxunit}$}%
        \end{pspicture}
        \caption{\label{fig:bar_layout}%
Schematische Darstellung für das Layout des Balkendiagramms. Die schraffierte Fläche markiert 
den Bereich, in dem die Daten der ersten Spalte der Datei dargestellt sind. Die Breite der 
Balken entspricht $[(1 - \mathtt{barsep} - 0.5 \times \mathtt{barcolsep}) \times 
\mathtt{\backslash psxunit}] / N$, wobei $N$ für die Anzahl der Balken in einer Spalte 
steht.}%
\end{figure}

\subsection{Anpassung des Diagramms}\label{sec:customizing}%
Um einen angefertigten Balkentyp hinzuzufügen, ist der Befehl \Lcs{newpsbarstyle} zu 
verwenden:
\begin{BDef}
\Lcs{newpsbarstyle}\Largb{<name>}\Largb{<definition>}
\end{BDef}
Diese Bezeichnung ist eine Textfolge, die derzeitig von keinem anderen \Lkeyword{barstyle} 
verwendet wird. Die Definition kann sich aus jedem \LPack{pstricks} Schlüssel bzw. aus jeder 
Gruppe von Schlüsseln ergeben, die mit \Lcs{psframe} anwendbar sind. Zum Beispiel wird 
\Lkeyval{red} \Lkeyword{barstyle} wie folgt definiert:
\begin{BDef}
\Lcs{newpsbarstyle}\Largb{red}\Largb{\Lkeyset{fillcolor=red},\Lkeyset{fillstyle=solid},
\Lkeyword{framearc}=0}
\end{BDef}

Um den Typ, mit dem die Spaltenbezeichnungen festgelegt werden, anzupassen, wird 
\Lcs{psbarlabel} neu definiert. Wenn die Beschriftung aus kleinen Kursivbuchstaben bestehen 
soll, sieht diese so aus:
\begin{BDef}
\LcsStar{renewcommand}\Lcs{psbarlabel}\Largb{\small\itshape}
\end{BDef}
Üblicherweise erstellt \Lcs{psbarlabel} die Spaltenbeschriftung in der aktuellen Schriftart.
      
Um den Abstand zwischen den Säulen und der Spaltenbeschriftung zu regulieren, wird 
\Lcs{psbarlabelsep} neu definiert. Dabei ist es als Befehl, nicht als Umfang, definiert und
muss daher mit \Lcs{renewcommand*} wiederdefiniert werden. Als Standard benutzt man \verb|0pt|.

Am Ende ist es möglich, die Daten der Datei mit \Lcs{psbarscale} anzupassen und zu 
manipulieren, wie z.\,B.
\begin{BDef}
\Lcs{psbarscale}\Largr{<scale>}\Largb{<Postscript code>}
\end{BDef}
welches von Herbert Vo\ss' \verb|\pstScale| aus \LPack{pstricks-add} beeinflusst wurde [7]. 
Die Daten werden durch den Wert in Klammern eingestuft und können im Weiteren mit dem 
Postscript Code gesteuert werden. Für den Fall, dass man den Logarithmus der eingegebenen 
Daten grafisch darstellen will, würde man \Lcs{psbarscale}\Largr{1}\Largb{log} benutzen. 
Der Postscript Code bezieht sich auf die Daten vor der Skalierung. 

\section{Die Arten von Diagrammen}
Wie bereits in ~\ref{sec:drawing_bars} beschrieben, gibt es drei verschiedene Möglichkeiten 
für den Parameter \Lkeyword{chartstyle}. Der Standard-Typ \Lkeyval{cluster} ist ein 
allgemeines Balkendiagramm, bei dem die Balken aufgrund ähnlicher Daten gruppiert werden. Die 
zweite Option, \Lkeyval{stack}, zeichnet eine Reihe von Säulen aufeinander gestapelt, statt 
sie nebeneinander in einer Gruppe anzuordnen. Benutzt man \Lkeyval{block}, die dritte 
Alternative, so werden angehäufte Balken zwischen zwei Datenpunkten eingezeichnet und somit 
eine Spanne von Werten anstelle eines einzelnen Wertes veranschaulicht. 

Die folgenden Abschnitte beschreiben jeden \Lkeyword{chartstyle} im Detail und erklären, wie 
die Eingabedaten verwendet werden. Zusätzlich werden für jeden Fall Muster
gezeigt. Im Kapitel ~\ref{sec:examples} sind vollständige Beispiele einschließlich der Achsen 
aufgezeigt.

\subsection{\texttt{cluster}}\label{sec:cluster}%
In einem \Lkeyval{cluster} Diagramm wird jede Variable in einer Reihe, die durch Kommas 
getrennt ist, als ein Balken in einer einzelnen Spalte dargestellt. Jede Reihe steht daher 
für eine neue Balkeneinheit. Die Datei
\verbatiminput{example1.csv}%
erzeugt nachstehendes Diagramm: 

      \hfill%
      \begin{minipage}[b]{1.5in}%
        \psset{unit=0.5in}%
        \begin{pspicture}(0,-0.5)(3,3)%
          \readpsbardata{\data}{example1.csv}%
          \psbarchart[barstyle={red,blue}]{\data}%
        \end{pspicture}
      \end{minipage}%
      \hfill%
      \begin{minipage}[b][1.75in][c]{3.5in}%
        \begin{verbatim}
\psset{unit=0.5in}%
\begin{pspicture}(0,-0.5)(3,3)%
  \readpsbardata{\data}{example1.csv}%
  \psbarchart[barstyle={red,blue}]{\data}%
\end{pspicture}\end{verbatim}
      \end{minipage}%
      \hfill%

\subsection{\texttt{stack}}
Bei einem \Lkeyval{stack} Diagramm befindet sich in jeder Spalte lediglich ein Balken. Dieser 
eine Balken besteht aus so vielen Abschnitten, wie die Datendatei Reihen hat. Jede Reihe wird 
auf die Oberkante der Vorigen "`gestapelt"'. Die Datei
\verbatiminput{example2.csv}%
erzeugt folgendes Diagramm:\\
\vspace*{.5cm}\\
      \hfill%
      \begin{minipage}[b]{1.5in}%
        \psset{unit=0.5in}%
        \begin{pspicture}(0,-0.5)(3,4)%
          \readpsbardata{\data}{example2.csv}%
          \psbarchart[barstyle={red,blue},chartstyle=stack]{\data}%
        \end{pspicture}
      \end{minipage}
      \hfill%
      \begin{minipage}[b][2.25in][c]{3.5in}%
        \begin{verbatim}
\psset{unit=0.5in}%
\begin{pspicture}(0,-0.5)(3,4)%
  \readpsbardata{\data}{example2.csv}%
  \psbarchart[barstyle={red,blue},%
    chartstyle=stack]{\data}%
\end{pspicture}\end{verbatim}
      \end{minipage}
      \hfill%

Beachten Sie, dass diese Säulen hier breiter sind als bei 
\Lkeyset{chartstyle=cluster}, da sie bei \Lkeyval{stack} vertikal aufeinander gestapelt 
werden, bei \Lkeyval{cluster} allerdings horizontal nebeneinander auf der x-Achse angeordnet 
sind. Um eine ähnliche Balkenbreite wie im \Lkeyval{cluster} - Diagramm zu erhalten, stellt 
man \Lkeyword{xunit}\verb|=0.25in| ein.

\subsection{\texttt{block}}\label{sec:block}%
In einem \verb|block| Diagramm kann an jedem Balken eine Reihe von Werten abgelesen werden. 
Daher benötigt jede Säule zwei Datenlinien aus der Datei, eine für die Markierung der oberen 
und eine für die Markierung der unteren Grenze. Gibt es mehrere Paare von Datenlinien, werden 
sie gesammelt dargestellt. Existiert eine ungerade Anzahl von Datenreihen, so wird die letzte 
nicht beachtet. 
\vspace*{.5cm}

Aus: \verbatiminput{example3.csv}%
entsteht dieses Diagramm:

      \hfill%
      \begin{minipage}[b]{1.5in}%
        \psset{unit=0.5in}%
        \begin{pspicture}(0,-0.5)(3,3.5)%
          \readpsbardata{\data}{example3.csv}%
          \psbarchart[barstyle={red,blue},chartstyle=block]{\data}%
        \end{pspicture}
      \end{minipage}%
      \hfill%
      \begin{minipage}[b][1.5in][c]{3.5in}%
        \begin{verbatim}
\psset{unit=0.5in}%
\begin{pspicture}(0,-0.5)(3,3.5)%
  \readpsbardata{\data}{example3.csv}%
  \psbarchart[barstyle={red,blue},%
    chartstyle=block]{\data}%
\end{pspicture}\end{verbatim}
      \end{minipage}

\section{Beispiele}\label{sec:examples}%
Grundlegende Beispiele für jeden Typ einschließlich Achsen und Gitternetzlinien:

    \begin{verbatim}
\begin{filecontents*}{example2.csv}
  Set 1, Set 2, Set 3
  1, 2, 3
  0.5, 1.5, 1
\end{filecontents*}\end{verbatim}

    \hfill%
    \begin{minipage}[b]{1.5in}%
      \psset{unit=0.5in}%
      \begin{pspicture}(0,-0.5)(3,4.5)%
        \psgrid[xunit=1.5in,gridlabels=0,subgriddiv=0,griddots=30](0,0)(1,4)%
        \psaxes[axesstyle=frame,Ox=0,Dx=1,labels=y,ticks=y](0,0)(3,4)%
        \readpsbardata{\data}{example2.csv}%
        \psbarchart[barstyle={red,blue}]{\data}%
      \end{pspicture}
    \end{minipage}%
    \hfill%
    \begin{minipage}[b][2.25in][c]{3.5in}%
      \begin{verbatim}
\psset{unit=0.5in}%
\begin{pspicture}(0,-0.5)(3,4.5)%
  \psgrid[xunit=1.5in,gridlabels=0,%
    subgriddiv=0,griddots=30](0,0)(1,4)%
  \psaxes[axesstyle=frame,Ox=0,Dx=1,labels=y,%
    ticks=y](0,0)(3,4)%
  \readpsbardata{\data}{example2.csv}%
  \psbarchart[barstyle={red,blue}]{\data}%
\end{pspicture}\end{verbatim}
    \end{minipage}

    \hfill%
    \begin{minipage}[b]{1.5in}%
      \psset{unit=0.5in}%
      \begin{pspicture}(0,-0.5)(3,4.5)%
        \psgrid[xunit=1.5in,gridlabels=0,subgriddiv=0,griddots=30](0,0)(1,4)%
        \psaxes[axesstyle=frame,Ox=0,Dx=1,labels=y,ticks=y](0,0)(3,4)%
        \readpsbardata{\data}{example2.csv}%
        \psbarchart[barstyle={red,blue},chartstyle=stack]{\data}%
      \end{pspicture}
    \end{minipage}%
    \hfill%
    \begin{minipage}[b][2.25in][c]{3.5in}%
      \begin{verbatim}
\psset{unit=0.5in}%
\begin{pspicture}(0,-0.5)(3,4.5)%
  \psgrid[xunit=1.5in,gridlabels=0,%
    subgriddiv=0,griddots=30](0,0)(1,4)%
  \psaxes[axesstyle=frame,Ox=0,Dx=1,labels=y,%
    ticks=y](0,0)(3,4)%
  \readpsbardata{\data}{example2.csv}%
  \psbarchart[barstyle={red,blue},%
    chartstyle=stack]{\data}%
\end{pspicture}\end{verbatim}
    \end{minipage}

    \hfill%
    \begin{minipage}[b]{1.5in}%
      \psset{unit=0.5in}%
      \begin{pspicture}(0,-0.5)(3,4.5)%
        \psgrid[xunit=1.5in,gridlabels=0,subgriddiv=0,griddots=30](0,0)(1,4)%
        \psaxes[axesstyle=frame,Ox=0,Dx=1,labels=y,ticks=y](0,0)(3,4)%
        \readpsbardata{\data}{example2.csv}%
        \psbarchart[barstyle={red,blue},chartstyle=block]{\data}%
      \end{pspicture}
    \end{minipage}%
    \hfill%
    \begin{minipage}[b][2.25in][c]{3.5in}%
      \begin{verbatim}
\psset{unit=0.5in}%
\begin{pspicture}(0,-0.5)(3,4.5)%
  \psgrid[xunit=1.5in,gridlabels=0,%
    subgriddiv=0,griddots=30](0,0)(1,4)%
  \psaxes[axesstyle=frame,Ox=0,Dx=1,labels=y,%
    ticks=y](0,0)(3,4)%
  \readpsbardata{\data}{example2.csv}%
  \psbarchart[barstyle={red,blue},%
    chartstyle=block]{\data}%
\end{pspicture}\end{verbatim}
    \end{minipage}

Verwendung von \verb|\newpsbarstyle|:

    \hfill%
    \begin{minipage}[b]{1.5in}%
      \psset{unit=0.5in}%
      \newpsbarstyle{yellowhatch}{framearc=0.5,fillstyle=hlines*,rot=45,fillcolor=yellow}%
      \newpsbarstyle{redoutline}{framearc=0.5,fillcolor=black,linecolor=red,linewidth=1.5pt}%
      \begin{pspicture}(0,-0.5)(3,4.5)%
        \psgrid[xunit=1.5in,gridlabels=0,subgriddiv=0,griddots=30](0,0)(1,4)%
        \psaxes[axesstyle=frame,Ox=0,Dx=1,labels=y,ticks=y](0,0)(3,4)%
        \readpsbardata{\data}{example2.csv}%
        \psbarchart[barstyle={yellowhatch,redoutline}]{\data}%
      \end{pspicture}
    \end{minipage}%
    \hfill%
    \begin{minipage}[b][2.75in][c]{3.5in}%
      \begin{verbatim}
\psset{unit=0.5in}%
\newpsbarstyle{yellowhatch}{framearc=0.5,%
  fillstyle=hlines*,rot=45,fillcolor=yellow}%
\newpsbarstyle{redoutline}{framearc=0.5,%
  fillcolor=black,linecolor=red,%
  linewidth=1.5pt}%
\begin{pspicture}(0,-0.5)(3,4.5)%
  \psgrid[xunit=1.5in,gridlabels=0,%
    subgriddiv=0,griddots=30](0,0)(1,4)%
  \psaxes[axesstyle=frame,Ox=0,Dx=1,labels=y,%
    ticks=y](0,0)(3,4)%
  \readpsbardata{\data}{example2.csv}%
  \psbarchart[barstyle={yellowhatch,%
    redoutline}]{\data}%
\end{pspicture}\end{verbatim}
    \end{minipage}
    
\vspace*{2cm}

Verwendung von \verb|[orientation=horizontal]|:\\
    
    \hfill%
    \begin{minipage}[b]{2in}%
      \psset{unit=0.5in}%
      \newpsbarstyle{yellowhatch}{framearc=0.5,fillstyle=hlines*,rot=45,fillcolor=yellow}%
      \newpsbarstyle{redoutline}{framearc=0.5,fillcolor=black,linecolor=red,linewidth=1.5pt}%
      \begin{pspicture}(0,-0.5)(4,3.5)%
        \psgrid[yunit=1.5in,gridlabels=0,subgriddiv=0,griddots=30](0,0)(3,1)%
        \psaxes[axesstyle=frame,Ox=0,Dx=1,labels=x,ticks=x](0,0)(3,3)%
        \readpsbardata{\data}{example2.csv}%
        \psbarchart[barstyle={yellowhatch,redoutline},orientation=horizontal]{\data}%
      \end{pspicture}
    \end{minipage}%
    \hfill%
    \begin{minipage}[b][2.75in][c]{3.5in}%
      \begin{verbatim}
\psset{unit=0.5in}%
\newpsbarstyle{yellowhatch}{framearc=0.5,%
  fillstyle=hlines*,rot=45,fillcolor=yellow}%
\newpsbarstyle{redoutline}{framearc=0.5,%
  fillcolor=black,linecolor=red,%
  linewidth=1.5pt}%
\begin{pspicture}(0,-0.5)(3,4.5)%
  \psgrid[xunit=1.5in,gridlabels=0,%
    subgriddiv=0,griddots=30](0,0)(1,4)%
  \psaxes[axesstyle=frame,Ox=0,Dx=1,labels=y,%
    ticks=y](0,0)(3,4)%
  \readpsbardata{\data}{example2.csv}%
  \psbarchart[barstyle={yellowhatch,%
    redoutline}]{\data}%
\end{pspicture}\end{verbatim}
    \end{minipage}\\

Komplexe Effekte sind unter mehrfacher Benennung von \Lcs{psbarchart} in einem einzelnen 
Diagramm möglich. Zum Beispiel kann ein besonders wichtiger Balken in grün hervorgehoben 
werden, indem man die Daten in zwei Dateien aufgespaltet. Eine 	enthält eine Null für den 
Datenwert, der hervorgehoben werden soll und die andere enthält Nullen für alle anderen 
Daten \emph{außer} der Hervorzuhebenden.
    
\vspace*{2ex}%

Datei 1 (\verb|example4.csv|): \verbatiminput{example4.csv}%

Datei 2 (\verb|example5.csv|): \verbatiminput{example5.csv}%
Beachten Sie, dass die zweite Datei keine Kopfzeile hat, damit die Balkenbeschriftung nicht 
doppelt erfolgt.

    \hfill%
    \begin{minipage}[b]{1.5in}%
      \psset{unit=0.5in}%
      \begin{pspicture}(0,-0.5)(3,4.5)%
        \psgrid[xunit=1.5in,gridlabels=0,subgriddiv=0,griddots=30](0,0)(1,4)%
        \psaxes[axesstyle=frame,Ox=0,Dx=1,labels=y,ticks=y](0,0)(3,4)%
        \readpsbardata{\data}{example4.csv}%
        \psbarchart[barstyle={blue}]{\data}%
        \readpsbardata[header=false]{\data}{example5.csv}%
        \psbarchart[barstyle={green}]{\data}%
      \end{pspicture}
    \end{minipage}%
    \hfill%
    \begin{minipage}[b][2.25in][c]{3.5in}%
      \begin{verbatim}
\psset{unit=0.5in}%
\begin{pspicture}(0,-0.5)(3,4.5)%
  \psgrid[xunit=1.5in,gridlabels=0,%
    subgriddiv=0,griddots=30](0,0)(1,4)%
  \psaxes[axesstyle=frame,Ox=0,Dx=1,labels=y,%
    ticks=y](0,0)(3,4)%
  \readpsbardata{\data}{example4.csv}%
  \psbarchart[barstyle={blue}]{\data}%
  \readpsbardata[header=false]{\data}%
    {example5.csv}%
  \psbarchart[barstyle={green}]{\data}%
\end{pspicture}\end{verbatim}
    \end{minipage}

Verschiedene Diagrammarten können auch in einem Balkendiagramm kombiniert werden.

\vspace*{.5cm}%

Datei 1 (\verb|example6.csv|): \verbatiminput{example6.csv}%

Datei 2 (\verb|example7.csv|): \verbatiminput{example7.csv}%

    \hfill%
    \begin{minipage}[b]{1.5in}%
      \psset{unit=0.5in}%
      \begin{pspicture}(0,-0.5)(3,4.5)%
        \psgrid[xunit=1.5in,gridlabels=0,subgriddiv=0,griddots=30](0,0)(1,4)%
        \psaxes[axesstyle=frame,Ox=0,Dx=1,labels=y,ticks=y](0,0)(3,4)%
        \readpsbardata{\data}{example6.csv}%
        \psbarchart[barstyle={black}]{\data}%
        \readpsbardata[header=false]{\data}{example7.csv}%
        \psbarchart[barstyle={red},chartstyle=block,barcolsep=0.8]{\data}%
      \end{pspicture}
    \end{minipage}%
    \hfill%
    \begin{minipage}[b][2.25in][c]{3.5in}%
      \begin{verbatim}
\psset{unit=0.5in}%
\begin{pspicture}(0,-0.5)(3,4.5)%
  \psgrid[xunit=1.5in,gridlabels=0,%
    subgriddiv=0,griddots=30](0,0)(1,4)%
  \psaxes[axesstyle=frame,Ox=0,Dx=1,labels=y,%
    ticks=y](0,0)(3,4)%
  \readpsbardata{\data}{example6.csv}%
  \psbarchart[barstyle={black}]{\data}%
  \readpsbardata[header=false]{\data}%
    {example7.csv}%
  \psbarchart[barstyle={red},chartstyle=block,%
    barcolsep=0.8]{\data}%
\end{pspicture}
\end{pspicture}\end{verbatim}
    \end{minipage}

\section{Tipps}
\begin{itemize}
   \item Informieren Sie sich über Befehle, um die Erstellung und Platzierung der 
   Beschriftung zu erleichtern.
   \item Erlauben Sie die automatische Beschriftung der Balken mit den Werten der Datendatei.
   \item Erlauben Sie die automatische Beschriftung der Balken nach Ihrer Wahl.
   \item Verbessern Sie die Syntaxanalyse der Überschrift, um Kommas zwischen den Einträgen 
   der Kopfzeile zu erlauben.
   \item Fügen Sie eine Fehler-Überprüfung hinzu, um sicherzustellen, dass jede Reihe der 
   Datei dieselbe Anzahl an Einträgen enthält; falls nicht, wird der Fehler in \TeX\ 
   oder \LaTeX\ übertragen.
   \item Verbessern Sie die Dokumentation.
\end{itemize}

\nocite*
\bibliographystyle{plain}%
\bibliography{pst-bar-doc}%

\printindex


\end{document}

